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Die besten Mannschaften der Fussball WM 2006
Welche Teams besonders positiv aufgefallen sind:
Im Jahr 2006 waren die Stimmungen zum Thema Deutsche
Mannschaft zwiege- spalten, denn das damalige
DFB-Team war schon lange vor dem Turnier sowohl
von den Medien als auch von vielen Fans verrissen
worden. Völlig zu Unrecht, wie sich später
herausstellte...
Da man sich in den vergangenen Jahren nicht gerade
mit Ruhm bekleckert hatte, standen Fußballfreunde
der Weltmeisterschaft im eigenen Land mit gemischten
Gefühlen gegenüber. Ein frühes
Aus wäre peinlich gewesen, außerdem
stand über allem die Frage, in wie weit deutscher
Patriotismus zulässig, politisch korrekt
wäre. Auch ließen Zweifler keine Möglichket
aus, um auf eventuelle Fehler des neuen Trainerduos
Klinsmann / Löw hinzuweisen.
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Aber sowohl Skeptiker als auch das deutsche
Team selbst, das bis dahin oft für seine Unbeständigkeit
und für das Festhalten an urdeutschen Tugenden gerügt
wurde, warfen für einige Wochen ihre Zweifel und
Missstimmungen über Bord und widmeten sich ausschließlich
dem Sport.
Bei dieser Weltmeisterschaft gingen,
einschließlich der deutschen Nationalelf, gleich
sechs Mannschaften an den Start, die alle bereits mindestens
einmal den Titel "Weltmeister" tragen durften.
Der Gastgeber Deutschland hatte den Pokal bereits drei
Mal in den Händen gehalten und war mehr als nur motiviert,
ihn nach 16 Jahren zurück zu erobern. Aber auch England
(Weltmeister 1966), Frankreich (1998), Italien (1934,
'38, '82 und schließlich 2006 Titelträger),
Argentinien (1978 und 1986) und Brasilien (Weltmeister
von 1958, '62, '70, '94 und 2002) übernahmen gerne
und hochmotiviert die Favoritenrolle.
Die Deutschen eröffneten das Turnier
am 9. Juni in München gegen Costa Rica und gewannen
souverän mit 4:2. Das Team um den damaligen Trainer
Jürgen Klinsmann zeigte Spielfreude, körperliche
und mentale Stärke und ging als Gruppenerster mit
3 Siegen (gegen Costa Rica, Ecuador und Polen) und 8:2
Toren aus der Vorrunde hervor.
Aber auch die stärksten Konkurrenten
im Kampf um den begehrten Weltmeistertitel zeigten sich
souverän und ließen in der Vorrunde die anderen
Mannschaften ihrer Gruppen weit hinter sich (einzig Frankreich
musste sich hinter der Schweiz mit dem zweiten Platz begnügen).
Auch im Achtelfinale machten die Favoriten
ihrem Namen alle Ehre. So konnten die Deutschen mit einem
starken 2:0 gegen Schweden ins Viertelfinale einziehen,
ebenso wie Argentinien (2:1 gegen Mexico nach Verlängerung),
England (nach einem 1:0 gegen Ecuador), Portugal (1:0
gegen die Niederlande), Italien (1:0 gegen das Team aus
Australien), die Ukraine, die die Schweiz nach Elfmeterschießen
mit 3 zu 0 besiegte, Brasilien (nach einem 3:0 gegen Ghana)
und Frankreich, das Spanien mit 3:1 schlug.
Als einzige wirklich überraschende Mannschaft stand
die Ukraine im Viertelfinale, unterlag dann aber Italien
mit einem klaren 0 zu 3.
Die Klinsmann-Elf trat gegen Argentinien an und siegte
nach einem furiosen Elfmeterschießen schließlich
mit 5:3, während sich England, ebenfalls nach Elfmeterschießen
den Portugiesen mit 1:3 geschlagen geben musste. Auch
für Brasilien war das Turnier nach einer 0:1-Niederlage
gegen Frankreich vorbei.
Die bis dato je dreimaligen Weltmeisterteams Italien und
Deutschland trafen im Halbfinale aufeinander, als Sieger
aus dieser Partie ging Italien nach einem verlängerten
Spiel mit 2:0 hervor, während sich Frankreich und
Portugal 1:0 trennten.
So traten im Kampf um Platz 3 des Turniers Deutschland
und Portugal gegen einander an. Als Abschluss der Weltmeisterschaft
hatte Jürgen Klinsmann Oliver Kahn an diesem Tag
ins deutsche Tor berufen, der bislang hinter Jens Lehmann
nur Nummer zwei gewesen war. Deutschland siegte mit 3:1
und schaffte so den Sprung aufs Treppchen, während
im Finale des Turniers Frankreich auf Italien traf. Diese
Partie musste letztlich durch ein Elfmeterschießen
entschieden werden, als dessen Sieger schließlich
Italien mit 6:4 Toren als neuer Weltmeister hervorging.
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